WAAruM ich ?

   
           
      Aufgewachsen zwischen Pinseln, Paletten, Spachteln und Keilrahmen im Atelier des Akademischen Malers Robert Hejtmanek war mir von klein auf "Kunst" vertraut. Öl- und Aquarellmalerei lernte ich von der Pike auf, Leinöl, Terpentin und Leinwand waren mein" Spielzeug", die Farbenlehre das Bilderbuch. Dann kam Emailarbeit dazu. Kupferplatten, Emailpulver, Glasstäbchen − meinem kreativen Tun wurden nie Grenzen gesetzt. Dann folgte Gartengestaltung, Töpfern, Stricken, Häkeln, Salzteig, Fimo, Silber- und Kupferschmuck, Mosaik, Wandmalerei, Serviettentechnik, Brandmalerei, Innenraumgestaltung, Montessori-Spielzeug, Geschichts- und  Kochbücherschreiben und literarisches Werken ... −  und trotzdem war mir der "Mensch als Kunstwerk" wichtiger: Nach humanistischem Gymnasium und meinem Studium arbeitete ich nahezu 3 Jahrzehnte im Sozialbereich, allerdings ohne die "schönen Künste" je aus den Augen zu verlieren.    
           
      WAAruM jetzt WAAM − woolartandmore − Wohlfühlkunst, mit 55 Jahren? Die Wege des Schicksals sind unergründlich. Ungeplant  eröffneten sich mir Ende 2010 neue Pfade: Zurück zu meinen Wurzeln.  Und jetzt habe ich erstmals ZEIT, Zeit, die ich nütze, meine alte Leidenschaft für die "schönen Künste" zu leben.  Im Nunofilzen (einer Verbindung aus Seide und Wolle) kann ich therapeutisch und künstlerisch meinen neuen Weg gehen.  Und da alles in meinem Leben einen Namen hat mein Mann, meine Kinder, das Auto, die Katzen, Pflanzen, Projekte, Bücher − so musste ich für mein künstlerisches Tun auch einen Namen Finden. Darum WAAM. Ganz für mich.    
           
      Aber weil ich auch Netzwerkerin bin, sind halt viele meiner Weggefährten und Freunde neugierig, was ich so mache. Für Euch ist diese Homepage gedacht. Ein bisschen Aussteigen aus dem Alltagstrott: WAAM-Wohlfühlkunst anschauen;  überlegen, wie und WAAruM ein Werkstück entstanden ist; selbst Ideen entwickeln;  sehen, dass es auch ein Leben danach gibt, und  viele Möglichkeiten, sich auszudrücken. über  die "schönen Künste" gibt es neue Vernetzungswege, die Begegnung mit neuen, spannenden Menschenkunstwerken.    
           
      Wenn Euch etwas gefällt, dann freut es mich und ermöglicht uns vielleicht schöne Gespräche, ein nettes Kennenlernen und hoffentlich ein wenig Wohlfühlen in wohlig-wollenen Träumen!


Nachsatz: Für mein künstlerisches Werken kann ich Vielerlei gebrauchen, was andernfalls in den Müll wandert. Wenn jemand von Euch übrig hat: alte Seidenblusen oder -hemden, Seidenschals oder -tücher, gebatikt oder gemustert oder zerrissen, Krawatten, bunte Knöpfe oder Stickzubehör, Garn-oder Wollreste ... − bevor ihr es entsorgt, nehmt mit mir Kontakt  auf! Aus fast allem kann Neues, Spannendes und Schönes entstehen ... .